Griechisch bildet einen eigenen Zweig innerhalb der
Indoeuropäischen Sprachen. Man unterscheidet grob zwischen Alt- und
Neu-Griechisch. Während die Eigenheiten des Alt-Griechichen bereits viele
Schülergenerationen zur Verzweiflung brachten, ist das Neu-Griechische, das
eine Menge unnötigen Ballasts abgeworfen hat, eine leicht zu erlernende
Sprache.
Auch die griechische Schrift, die mit unserer Schrift eng verwandt ist, ist leicht
und relativ schnell erlernbar.
Wer ohne einschlägige Sprachkenntnisse nach Griechenland kommt ist
erstmal Analphabet und findet sich ausserhalb der Touristenzentren nur
schwer zurecht. In der Schule erworbene Kenntnisse des Alt-Griechischen helfen
zwar beim Entziffern alter Inschriften in Museen und Ausgrabungsstätten, aber
eine Verständigung mit der Bevölkerung ist damit kaum möglich, denn für
diese ist das Griechisch Ihrer Vorfahren genauso unverständlich wie für uns das
Original des Nibelungenliedes.
Ein weiterer Pluspunkt für Griechisch ist: Man muss
nicht bis nach Griechenland reisen, sondern kann mit seinen
Sprachkenntnissen auch im griechischen Restaurant oder der Taverne um
die Ecke glänzen. So lassen sich schnell neue Freundschaften
schliessen.
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